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Was die Kirche aus dem Mensch gemacht hat

Immer wieder werde ich mit Religion, Gott und Jesus besonders an christlichen Feiertagen konfrontiert und kann dem nicht aus dem Weg gehen. Die Frage , ob ich an Gott glaube, ist nicht mit zwei oder drei Sätzen zu beantworten und habe mir vorgenommen, kurz nach Ostern, mehrere Sätze daraus zu machen.

Zunächst glaube ich nicht an den Mann mit dem weißen Bart, der da oben im Himmel sitzt und über unsere Sünden eine Strichliste führt. Auch die Vorstellung, dass die Engel regelmäßig petzen gehen und darüber Bericht erstatten, was wir getan haben und er darüber richtet was mit uns dann geschieht, erscheint mir weit her geholt.

Diese Angstmasche hat vielleicht früher gezogen, als den Menschen nichts anderes übrig blieb, als das zu glauben.

 

 

Die Vorstellung, dass ein Mann mit weißen Bart darüber entscheidet, wie das Wetter dieses Jahr wird, um über die Ernte zu entscheiden, oder ob Heinz von der Leiter fällt oder Frieda ein Herzleiden bekommt, Familie Müller sich den Urlaub leisten kann, ich den Traummann bekomme, der FC Bayern gewinnt...

 

Das klingt für mich eher wie ein Märchen, das man kleinen Kindern erzählt und das pädagogische Erziehung nennt.

 

Und genau das war es wohl, was die Kirche gemacht hat:

Die römisch-katholische Kirche hat die Menschen in der westlichen Gesellschaft durch Fehlinformation in eine gewünschte Richtung „gezogen“.

Gibt es Gott? -Klar, gibt es ihn/sie. Aber du musst ihn/sie woanders suchen.

Zugegeben, manchmal vergesse ich, warum wir Ostern feiern und ärgere mich wie auch an Weihnachten über die Oberflächlichkeit unserer Gesellschaft.

Das soll nicht heißen, dass ich ungläubig bin, sondern dass ich glaube, dass uns der auferlegte Glaube hauptsächlich aufgrund zur Unterdrückung, in eine komplett verkehrte Richtung geführt hat. Und nebenbei lässt sich damit auch ein gutes Geschäft machen.

 

Wenn ich ein Kreuz an der Wand hängen sehe, scheint das für mich so, als hätte ein Fan ein Poster von seinem Idol aufgehängt. Das ist ja ganz nett, auch wenn das nicht sehr hübsch anzusehen ist, wie ein Idol dort angenagelt rum hängt und verblutet. Doch bei einem Popstar weiß auch jeder, dass da ein Mensch abgebildet ist, der nicht besser und nicht schlechter ist, als du und ich.

Bei Jesus war das nicht anders und genau das versuchte er uns zu vermitteln.

Leider wurde irgendwas missverstanden.

Er spazierte durch die Welt, nicht nur um die Lehre Gottes zu übertragen, sondern um die Menschen darüber aufzuklären, dass auch sie heilen können.

 

Aber mir ist immer noch nicht ganz klar, ob die Menschen zu doof waren das Gelehrte umzusetzen und weiter zu vermitteln und stattdessen die Verantwortung einfach abgaben, indem sie ihm nach liefen wie Michael Jacksons Fans zu seinen besten Zeiten oder einem Arzt dem man blindes Vertrauen schenkt. Im Sinne von: „heile mich, denn ich bin zu schwach dazu“ (Opferhaltung) und sich selbst klein machend. 

Oder ob sich jemand dieses Wissen zu eigen gemacht hat und ein falsches Wissen weiter gab.

 

Möglicherweise sind wir alle dazu in der Lage uns zu heilen und somit sind wir alle "Heilige" und wissen es nicht, weil es uns keiner gesagt hat...

Demnach läuft die Blutspur durch die komplette Geschichte der Kirche, nachdem sie das Wissen nicht nur im Christentum ausgeschaltet hat.

 

Leider gibt es dennoch genug, die in seinem Namen Gottes Kriege führen und spätestens da sollten einem die Augen auf gehen. Denn dann wird man feststellen, dass der Islam, der Buddhismus, das Judentum und all die Religionen und Sekten auch nicht besser und schlechter sind als das Christentum, das ebenso jede Menge Dreck, bzw Blut am Stecken hat.

 

Man könnte es mit Parteien vergleichen. Etwas, das sich selbst besser hin stellt und somit Menschen trennt.

 

Und alles was Menschen trennt, kann nicht stimmen.

Ich hab mich damit nicht viel auseinander gesetzt, sondern folge den Impulsen, die sich für mich richtig anfühlen und stelle mir Fragen, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt. Und dazu gehören nunmal unsere Traditionen, die sich im Laufe der Geschichte bis heute teilweise auf seltsame Weise entwickelt haben und jeder nicht vom Herzen, sondern manipulativ mit macht.

 

Bevor ich aber zu tief darauf eingehe, möchte ich an dieser Stelle unbedingt eins meiner Augenöffnerbücher empfehlen, das nicht dick ist, einfach und schnell zu lesen, günstig zu bekommen, aber unheimlich wertvoll was unsere Traditionen betrifft, wo sie her kommen und warum sie mit der Bibel eigentlich nicht viel zu tun haben.

 

Wie sie sich dann entwickelt haben, wissen wir ja selbst. 

Wenn man offen ist für andere Religionen und sich dafür interessiert, wie andere ihren Glauben leben, haben doch alle die selbe Kernaussage, nur die Gegebenheiten und Kulturen sind anders. Alle haben sie eine heilige Schrift, ein Gebäude, einen Prediger, einen Altar, Kutten, Vorschriften, Regeln, Rituale... sie haben nur andere Bezeichnungen für bestimmte Dinge und Helferleins.

 

Sogar die Schriften wie die Bibel, Koran und wie sie sich alle nennen, haben bei genaueren Vergleich so viele Ähnlichkeiten, wenn man zwischen den Zeilen liest. Sie wurden nur individuell und kulturell angepasst und verdreht so wie es zu dieser Zeit gebraucht wurde und wer gerade an einer Machtposition saß.

So wie auch unsere christliche Bibel, die das Zölibat erfand, das dafür sorgte, dass all der Reichtum nicht an die Nachkommen vererbt werden konnte, sondern in der Kirche bleibt, um nur ein Beispiel zu nennen. Leider hat es auch für die unzähligen Kindermissbräuche gesorgt, was eine der wenigen Verbrechen der Kirche in den letzten 2000 Jahren waren.

 

Auch andere Religionen sind nicht von „Heiligen“ umgeben, und haben ihre schwarzen Schafe die bis zur Elite reicht.

Wie war das früher, als man von all dem noch nichts wusste?

Oma und Opa gingen noch fromm jeden Sonntag zur Kirche, einige noch bis heute, in der Hoffnung dadurch von den Sünden frei gesprochen zu werden und in den Himmel zu kommen. Trotzdem prügelten sie ihre Kinder und töteten Tiere. Auch das oft noch bis heute.

Man kann ihnen dafür nicht mal böse sein, weil sie es nicht anders gelernt hatten und davon aus gingen, dass nach einer Beichte alles vergessen ist. 

Heute macht man das hinter verschlossenen Türen, damit Gott nichts sieht.

 

Was das Karma während dieser Zeit vor allem nach Kriegen alles mit zu tragen hat, will ich mir nicht vorstellen.

„Was du säst, wirst du vielfach ernten“ (Jesus)

Denn auch die Reinkarnation wurde unter den Teppich gekehrt, obwohl sie in allen religiösen Schriften steht. Aber warum wird sie im katholischen Unterricht nicht gelehrt?

 

Reinkarnation wird immer noch abgelehnt, wird aber immer mehr durch „wissenschaftliche Beweise“, oder auch eigener Erfahrung immer mehr anerkannt. Aber warum wurde das vorsätzlich aus dem Bewusstsein der Menschen entfernt?

Wie verhält sich ein Mensch, der nicht weiß, dass er wiederkehren wird und meint, dass er vor dem Tod eine Beichte ablegen muss und danach alles vorbei sein wird?

Und wie verhält sich ein Mensch, der beigebracht bekam, dass der Tod nicht das Ende, sondern ein neuer Anfang ist und einiges aus seinem Vorleben aber mit nehmen wird (Karma)?

 

Eigentlich ist es doch naheliegend, dass sich der Unwissende sich keine großen Gedanken darüber machen wird, wie sein Leben verlaufen wird, weil irgendwann sowieso alles vorbei sein wird. Somit hat die Kirche den Menschen ein Feld gegeben, die nicht in ihrer vollen Eigenverantwortung sind, sondern sich lenken lassen.

Der Wissende wird bewusst darüber nachdenken, was er tun will, wie er in einer Situation handeln wird und ob er es für richtig oder für falsch hält, weil er weiß, dass er sein Tun noch nach dem Tod mit tragen wird und somit eigenverantwortlicher sein.

Egal was das Gesetz der Kirche oder der Regierung vorschreibt.

Keine Regierung wird jemals sagen, dass ihr ab heute an Reinkarnation glauben sollt. Dafür ist jeder einzelne selbst verantwortlich. Für alles was er tut. Nicht nur "ein" Leben lang. 

 

Ich glaube, dass wenige noch dieses Denken haben (oder?) und sich die Frage „warum lässt Gott Kriege, Krankheit, Schmerz zu?“ sich somit erübrigen sollte.

 

Unfassbar lange gibt es Unterdrückungen aller Art in allen Kulturen

Zucht und Ordnung gefiel bestimmt keinem Kind, aber damals hat man mit Angst einjagen alles mögliche erreichen können, je weiter man zurück schaut, umso primitiver waren die Umstände.

Damals wurden Menschen durch die Kirche zwangschristianisiert, unterdrückt und mit Bestrafungen in Angst gehalten. Heute übernimmt das die Regierung während dir die Kirche scheinheilig ins Gesicht grinst um das bröckelnde Gesicht zu wahren.

Vielleicht klingt es hart, aber ich denke, dass es erst eine Entwicklung geben kann, wenn Religionen in dieser Art nicht mehr existieren und glaube, dass der ganze Reichtum der sich über die Jahre darin angesammelt hat, so schwer wird, dass er samt der Kirche nach unten gezogen wird.

Macht und Gier kann auf Dauer nicht existieren.

 

Tatsächlich war es nicht nur Jesus, der diesen „Draht nach oben“ hatte. Da gibt es viele andere große Künstler wie Goethe, Schiller, Mozart, Sokrates, Tesla, Gröning... die das Prinzip verstanden haben, sich mit Gott zu verbinden und die es den Menschen auf ihre Art und Weise zugänglich machen wollten. Wenn man weiß, wie diese göttliche Verbindung funktioniert, ohne sie mit der Kirche zu vergleichen, kann man fühlen, dass wir alle Gott sind und unglaubliches schaffen können.

 

Doch der Reichtum und das Wissen war für die Völker abgeschnitten und fehlgeleitet worden und somit arm, ängstlich und lenkbar gehalten.

Das ist einer der Gründe, weshalb der kleine Bürger und besonders die Frauen unterdrückt wurden.

Doch wie groß ist der Reichtum der Kirche eigentlich tatsächlich?

Und was passiert mit dieser niedrigen Schwingung?

War Luther wirklich so ein Mensch wie es uns erzählt wurde?

Gab es eigentlich eine Entwicklung während den letzten 2000 Jahren?

Oder lassen wir uns immer noch so belügen, dass wir es nicht merken, weil es so seriös scheint?

Und ist der spirituelle Weg wirklich der bessere?

 

Ich denke, diese Fragen darf jeder für sich beantworten.

 

Nun ist aber endlich Zeit für ein neues Denken

Solange die Kultur von machtbesessenen Menschen regiert wird, kann nichts neues entstehen, denn dann müsste das Alte erst sterben.

 

Solange wir uns beugen und Angst vor dem neuen Unbekannten haben, wird dieses System noch erhalten.

Dabei liegt es in unserer Hand ob und was wir daraus machen, oder unser Leben weiterhin „vertrauensvoll“ in die Hände von machtbesessenen Menschen legen und darauf vertrauen, dass sie unser Bestes wollen.

 

Oder sollen wir doch mal den Lehren von Rudolf Steiner, Joe Dispenza, Tesla und den Neueren Energien etwas mehr Aufmerksamkeit geben?

Zumindest für den Anfang.

Man kann nicht andere verurteilen und erwarten, dass die Welt dadurch besser wird.

Wenn wir verstanden haben, dass wir unseren Groll und die gesamte Unzufriedenheit nicht mehr auf andere abwälzen, über die schlechte Welt schimpfen oder über die böse Politik alles falsch macht und die Medien einen ständig belügen, die Eltern an der schlechten Kindheit schuld sind... Wenn wir verstanden haben, dass wir eigenverantwortlich unseren eigenen Weg gehen, und alles was uns passiert, egal ob wir krank werden, der Partner weg läuft, den Job verloren haben... Wenn wir verstanden haben, dass wir dann nicht in eine Opferhaltung fallen und die Schuld bei jemand anderen suchen, sondern für alles gerade stehen und volle Verantwortung für die nächsten Schritte übernehmen,

...dann können wir und somit die Welt gesund werden.

 

Dann kann eine neues Denken statt finden und eine neue Welt entstehen.

 

 

Ein anderes Buch, das mich dazu gebracht hat, eine andere Sichtweise auf unser Dasein und einen anderen Blick auf Gott und unser higher self zu haben, war „Gespräche mit Gott“ von Neal Donald Walsch, alle drei Bände auch bei youtube anzuhören sind, sowie auch Buchkritiken.

 

Vieles wurde für mich dadurch verständlicher, logischer, einsichtiger und der Blick auf die Menschen und die Welt wandelte sich urplötzlich, weil ich verstand, dass niemand da draußen über uns und unsere Taten urteilen, sondern allein wir selber.

 

Ich hoffe sehr, dass du offen für das Neue bist und in diesem, so wie in all den folgenden Leben dazu beiträgst, dass die Erde ein Ort wird, auf den wir gerne wieder kommen wollen.

 

 

Auch das legendäre kleine Kultbuch "der Prophet" (Khalil Gibran) möchte ich sehr ans Herz legen wenn du neugierig genug bist und wissen möchtest, wer Gott ist.

 

Zur Anfangsfrage "Gibt es Gott?":

Ja, wir sind Gott. Wir sind Schöpfer. Wir sind Wegbereiter. Du musst ihn/sie in DIR suchen.


„Bis zum heutigen Tag wissen die meisten von euch immer noch nicht, dass sie Gott sind; dass ihr in euch die Kraft habt, alle Dinge zu wissen und zu sein. So lasst ihr Lehrer und Religionen und alle anderen euer Leben regieren und die Wahrheit für euch interpretieren. Ihr lasst zu, dass die Meinung der anderen euch den Zugang zu der einfachen Wahrheit versperrt, die in allen Zeitaltern zu euch gesprochen wurde:

dass der Vater und das Himmelreich in Wahrheit in euch sind. Welch großartigere Wahrheit kann es geben als diese? Viele von euch wissen das nicht und denken, sie müssen sich bestimmte Lehrmeinungen und „Techniken“ aneignen, Rituale, Gebete, Gesänge, Fastenzeiten und Meditationen, um mit Gott Verbindung aufzunehmen und erleuchtet zu werden.

Doch je mehr ihr diese Dinge tut, desto mehr überzeugt ihr eure Seele, dass ihr nicht das seid, was ihr zu werden versucht – dass ihr von der Liebe Gottes und dem Verständnis, nach dem ihr sucht, weit entfernt seid, da ihr euch so anstrengen müsst, um sie zu erreichen.“

-RAMTHA-


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