über mich


Die Idee ein Blog zu schreiben, entstand aus der Facebook Gruppe Utopia-Leben, die im Grunde das Ziel hat, laut Gründerin, „autarke Dörfer zu gründen“.

Klingt eigentlich super, oder?

 

Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die tagein, tagaus in ihr Hamsterrad krabbeln, um sich die Wohnung, das Auto und die Versicherung leisten zu können.

Vielleicht hast du dir auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie deine restliche Freizeit eigentlich aussieht.

Triffst du dich mit Freunden auf ein Bier?

Machst du dir gemütliche Fernseh-, und Filmeabende?

Gehst du sporadisch ins Fitness Center oder joggst du regelmäßig um ein Ausgleich zu deinem Bürojob zu haben?

Feierst du an den freien Wochenenden ausgiebig und wartest sehnsüchtig auf den nächsten Urlaub?

Zählst du die Tage im Kalender bis zu deinem freien Tag?

 

Die Liste könnt ihr bestimmt endlos fortführen. Die Frage ist, macht es dich glücklich oder fühlst du hin und wieder eine Leere und eine Sehnsucht für die es keine Worte gibt?

Okay, dein Leben ist in geregelten Bahnen, dein Auto abbezahlt, dein Kühlschrank voll und die nächste Party die dir deine Facebook App anzeigt, schon geplant. Brauchst nur noch etwas passendes zum Anziehen. Ab an den nächsten Wühltisch...

Oder sagst du doch ab und bestellst dir zuhause lieber eine Pizza um dir den Blockbuster rein zu ziehen, weil das Geld zum shoppen nicht mehr gereicht hat?

 

So oder so ähnlich läuft es bei den meisten gleichgeschalteten Menschen in unserer westlichen Gesellschaft ab, das ist keine Geheimnis. Zugegeben macht es auch Spaß sich in die Beautyabteilung zu stürzen um Lippenstifte zu testen oder sich bei Amazon ein neues Spiel für die Playstation zu kaufen. Das macht irre glücklich.

 

Wirklich??

 

Dachte ich auch.

Denk einen Augenblick selber nach, ob es dich glücklich macht und frage dich woher die Leere, Zukunftsängste, Unzufriedenheit, Stress, Versagensängste, Selbstzweifel, Depressionen, Müdigkeit, schlechte Haut... (auch diese Liste ist endlos) her kommen.

Aber ich bin nicht da um jemanden auf zu rütteln oder Coachings zu geben. Ich möchte den Menschen, die bereits diese Erkenntnisse machen durften einen alternativen Weg mit geben, weil sie sich, wie ich denken „ist das schon alles? Kommt da noch was? Eigentlich hatte ich doch einen ganz anderen Traum als ich ein Kind war...“.

Doch dann hörst du diese andere Stimme: „Aber das geht doch nicht. Wir müssen doch arbeiten um überleben zu können. Möglichst viel und möglichst hart um möglichst viel Geld zu verdienen. Koste es was es wolle, koste es die Gesundheit, die Freude am Leben und das Privatleben. Wir brauchen eine Sicherheit und möglichst noch eine Versicherung und noch einen Plan B.“...

 

...wieder eine Liste die voll mit solchen und ähnlichen Ausreden, die uns von Außen angetragen wurden um weiterhin für deinen Chef als vorbildlicher Mitarbeiter zu funktionieren.

Es sind Stimmen die klingen wie diese deiner Eltern oder Freunden und Kollegen, die in deinem Kopf nachhallen und bei jedem „aber eigentlich will ich doch...“ lauter werden, bis man vergisst was man eigentlich wollte.

 

Schalte die Stimmen im Kopf ab und lerne wieder dem Herz zu lauschen.

 

Genauso hatte ich das vor etwa 2 Jahren auch gemacht und habe mich nach meinem Tiefpunkt, der mich damals knallhart erwischte, mich durch die YouTube Kanäle gekämpft, weil ich wissen wollte wie man einen tiefen Schmerz -ohne Alkoholkonsum- überwindet. Dabei bekam ich unglaublich tolle Einblicke in die spirituelle Welt in der unglaublich viel Wissenswertes verborgen ist.

Dort lernte ich auch die Tatsache, dass man durch das Gesetz der Resonanz sich so einiges ins Leben holen kann, und so nahm alles in der Gruppe Utopia seinen Lauf, lernte dort tolle Menschen kennen, alles war neu für mich und alles scheint sich in die richtige Richtung zu entwickeln.

 

UTOPIA-LEBEN

Ich erinnere mich nicht an die Worte die die Gruppengründerin verwendete, aber sie bewegten viele Menschen. Die Worte drückten die Sehnsucht nach einer Welt aus, in der alle Menschen in Frieden, Freude und Freiheit autark in einer Gemeinschaft leben. So entstand die Gruppe in der die Mitglieder Hoffnung legten, dass sie etwas bewegen könnte. Auch ich ließ meine Hoffnung dort liegen, beobachtete was sich entwickelt und hatte dort kurz danach das erste Mal Kontakte mit Menschen den man bedenkenlos alles anvertrauen konnte ohne die Angst, dafür verrückt gehalten zu werden, denn sie dachten im Kern genau wie ich.

Dieses Gefühl kennt vielleicht der ein oder andere. Für mich war es neu, nicht aufpassen zu müssen was man sagt und sagen zu dürfen was man fühlt, fühlen zu dürfen was gerade ist.Das Vertrauen wuchs zum einen mehr, zu anderen noch mehr. oder wuchsen richtige Freundschaften heran. Utopia entwickelte sich wie auch meine Idee, wie auch ich selber jeden Tag ein Stück weiter.

 

Die Facebook Gruppe gründete nun Untergruppen, um dort Menschen mit ihren Fähigkeiten einordnen zu können, die für eine Gemeinschaft hilfreich sind. Während dieser Entwicklung stellte ich fest, wie viele Dörfer und Kommunen es eigentlich gibt, wie viele Höfe nach Menschen suchen, die ihnen beim Aufbau helfen, und wie schwierig es ist, trotz Facebook Leute zu bekommen, die nicht nur verlässlich sind und etwas können, sondern auch miteinander harmonieren, denn in unserer Gesellschaft haben viele ein Miteinander in der Gemeinschaft verlernt.

Nachdem sich nach und nach auch mein Kindheitstraum wieder heraus kristallisierte, entstand diese Idee, euch genau diese Dörfer möglichst detailgetreu vorzustellen.

Warum ein Dorf aufbauen, wenn doch schon alles da ist?! 

Und vorallem... wer hat schon die Erfahrung wie man so etwas erschafft? Also ich nicht. Und weil ich mit meinen 40 Jahren in der Hinsicht noch ein Kücken bin, dürft ihr mich dabei begleiten wie ich da draußen Erfahrungen sammeln gehe.

 

Schwupp! Ist mein Freiheitsdrang, mein Schreibdrang und der Drang danach, dass möglichst vielen Menschen das Leben ermöglicht wird das sich ihre Seele wünscht, erfüllt.

 

 

Was du hier findest ist auf der Startseite beschrieben:

 

-Gemeinschaften

-Gespräche

-Gedanken

-Geschichten

 

Meine kleine Gemeinschaft zuhause:

 

Zur Zeit lebe ich mit meinem Sohn in meiner 60qm Wohnung mitten in der Stadt im Ikea Style (der liegt auch nur 5 Minuten Radweg entfernt... ).

Hätte ich mich für den Weg entschieden, mein Leben in einem geregelten und unbefristeten Arbeitsverhältnis zu verbringen, wäre das was ich mir hier aufgebaut habe, mein kleiner Traum. Alles was ich brauche, liegt quasi vor der Türe, es gibt genügend Kneipen und Spaßlokale, jede Menge Veranstaltungen die man bei Langeweile besuchen kann, im Winter läuft immer was im Kino und es ist eigentlich immer was an Attraktionen und Sehenswürdigkeiten geboten. Die Fußgängerzone ist voll mit Dingen die kein Mensch braucht, kurzzeitig aber glücklich macht.

Vorausgesetzt man kann es sich leisten.

Konnte ich tatsächlich auch und habe es wie einige von euch, eine Zeitlang genossen. Meine hübsche kleine Wohnung ist überfüllt mit Krimskrams das davor in einem Schaufenster oder im Internet stand, mein Kleiderschrank quirlt über mit Sachen die mir nicht mehr passen, seit ich mit dem Rauchen aufgehört habe.

Und nun?

War das alles?

 

Um es von vornherein klar zu stellen: Ich liebe diese Stadt. Wenn mich jemand nach meiner großen Liebe fragt, dann ist es diese wunderbare Stadt in der mein Herz schlägt und immer bis zuletzt schlagen wird.

Trotzdem fällt es mir schwer, in einem Käfig zu sitzen wie ein Vogel der nur 3 Wochen im Jahr fliegen darf und habe mich deshalb für diesen gemütlichen kleinen Käfig entschieden, an dem die Türe offen steht und ich wie ein Boomerang raus und jederzeit zurück fliegen kann. Noch schöner ist es, dabei etwas in die Welt hinaus zu tragen.

 

Nun habe ich auch Menschen kennengelernt, die so unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse haben. Und mein Wunsch ist es dabei zu unterstützen, diese (sich selbst) zu erfüllen.

 

Leider bin ich auch nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren und sitze noch in einem kleinen Hamsterrad das mir das alles noch nicht zu 100% ermöglicht, täglich Auskunft zu berichten.

Was ich in letzter Zeit während meiner Euphorie zu hören bekam und hier nun weiter geben werde:

Hab Geduld

und

Gut Ding will Weile haben

Oder wie das alles heißt...

 

Ich freue mich auf alles was war, auf alles was ist und auf alles was sein wird

 

Du sagst: „ wann hört der Hass endlich auf“ und du sagst, du fühlst genauso.

Alles strukturieren, neue Grundlagen zu sortieren, das alles passiert gerade in mir.

Merkt ihr denn nicht wie alles zusammen bricht und es Zeit wird sich zu entscheiden.

Und dann kommt Hoffnung und jeder findet seine eigene Wahrheit um zu sich selber zu finden

(Unbekannt)